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Aktuelle Meldungen

Ergebnisse des NRW-Gesundheitssurveys 2020 veröffentlicht: Schwerpunktthema Seelische Gesundheit von Kindern

Der NRW-Gesundheitssurvey ist ein fester Bestandteil der Gesundheitsberichterstattung des Landes. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) befragt im Rahmen des Surveys jedes Jahr Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Gesundheit und zu aktuellen Gesundheitsthemen. Über Unterschiede und Entwicklungen im Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten der Bevölkerung wird berichtet.

Im Schwerpunktthema wird im Jahr 2020 die Sicht der erwachsenen Bevölkerung auf die seelische Gesundheit von Kindern, stärkende und belastende Einflüsse sowie unterstützende Strukturen beleuchtet. So schätzen beispielsweise 8 von 10 Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen, dass der Anteil an Kindern mit seelischen Belastungen zugenommen hat.

Verlängerung des Themenschwerpunktes „Seelische Gesundheit“ bis Ende 2024

Aufgrund der derzeitigen ökologischen, ökonomischen und geopolitischen Krisen - verbunden mit ihren gesellschaftlichen und gesundheitlichen Herausforderungen, hat sich die Lenkungsgruppe der Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention Nordrhein-Westfalen dazu entschieden, das Schwerpunktthema „Seelische Gesundheit“ bis Ende 2024 fortzusetzen. Mit der Fortsetzung sollen angestoßene Prozesse weitergeführt und neue Akzentuierungen gesetzt werden - zum Beispiel in Bezug auf das Thema Digitalisierung und neue Medien.

Online-Dialog „Immer noch unerreicht, oder doch schon? Pflegende Angehörige“ am 19. Januar

Die Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention NRW befasst sich auch über das Jahr 2022 hinaus mit dem Schwerpunktthema „seelische Gesundheit“. Vor diesem Hintergrund lädt die durch das LZG.NRW unterstützte Arbeitsgruppe „Alter“ am 19. Januar 2023 zu einem zweistündigen Online-Dialog zum Thema pflegende Angehörige ein. Die Veranstaltung bietet ein Forum für Austausch, Diskussion und Vernetzung, ergänzt um Beiträge von Fachexpert*innen aus Forschung und Praxis. Die Teilnahme ist kostenlos.

Leinen los! Schatzsuche kommt nach Nordrhein-Westfalen!

Das Eltern-Programm Schatzsuche zur Förderung der Resilienz und des seelischen Wohlbefindens von Kindern im Kita-Alter wird ab dem Jahr 2023 zunächst bis Ende 2025 in Nordrhein-Westfalen gemeinsam durch das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) und die gesetzlichen Krankenkassen/-verbände in Nordrhein Westfalen umgesetzt.

"ich bin alles" – Informationen zu Depressionen und psychischer Gesundheit für Kinder und Jugendliche

Die webbasierte Plattform "ich bin alles" ist ein wissenschaftlich fundiertes Infoportal zum Thema Depression und psychische Gesundheit bei Heranwachsenden. Sie richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Depression und nicht erkrankte Kinder und Jugendliche, die sich zu dem Thema informieren oder vor einer Erkrankung schützen möchten sowie auch an deren Eltern.

"ich bin alles" informiert auf der Website und über soziale Medien leicht zugänglich (u. a. über Podcasts, Videos, Grafiken) und kostenfrei darüber, wie Depressionen rechtzeitig erkannt, diagnostiziert und behandelt werden können und wie psychische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter gestärkt werden kann.

Neben der Wissensvermittlung will die Plattform zur Entstigmatisierung und Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen beitragen. "ich bin alles" wurde von der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München unter der Leitung von Prof. Gerd Schulte-Körne in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung im September 2021 ins Leben gerufen.

Stärkung der psychischen Gesundheit: Neues Online-Angebot speziell für Rettungskräfte

RUPERT ist eine Unterstützung für die psychische Gesundheit von Rettungskräften – mit einem spezifischen Schwerpunkt auf Männergesundheit. Seit dem 21. September 2022 ist das Online-Angebot verfügbar und umfasst neben einer Informationsplattform auch ein Online-Diskussions- bzw. Selbsthilfeforum und Expertenchats exklusiv für Rettungskräfte. In Kooperation mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention wird das Projekt vom Diskussionsforum Depression e.V. betrieben und durch die international tätige Organisation Movember gefördert. Zudem wird es durch eine Begleitstudie evaluiert.

Beantragung von Fördermitteln beim Landesprogramm "KIPS Prävention NRW"

Ziel des Landesprogramms KIPS Prävention NRW ist es, verlässliche und qualifizierte Hilfen für Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern in NRW zu entwickeln und dauerhaft zu verankern. Um dies zu erreichen, fördern das Land Nordrhein-Westfalen und das GKV-Bündnis für Gesundheit mit einem auf vier Jahre angelegten Programm die konkrete Umsetzung von nachhaltigen Angeboten zur Stärkung der Resilienz der Kinder und Jugendlichen und der dafür erforderlichen strukturellen Voraussetzungen in den Einrichtungen der Sucht- und Jugendhilfe sowie der Gemeindepsychiatrie.

Innerhalb des Landesprogramms stehen noch Fördermittel zur Verfügung. Zudem gibt es keine Einreichungsfristen für Anträge mehr, sondern interessierte Einrichtungen können jederzeit online einen Antrag stellen. Die Prüfung und ggf. Bewilligung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Mittel. Der Förderzeitraum für die beantragenden Einrichtungen endet spätestens zum 31.03.2025.