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Aktuelle Meldungen

Frage des Monats Januar zur gesunden Mediennutzung: Wer unterstützt gesunde Mediennutzung in NRW?

In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Vielzahl an Institutionen, Angeboten und Projekten, die gezielt pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit zur Förderung einer gesunden Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen unterstützen. Die Landesanstalt für Medien NRW hat in Kooperation mit dem Landeszentrum Gesundheit NRW einen ersten Überblick erstellt. Wenn Sie weitere Institutionen oder Initiativen kennen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Neues Informationsangebot: Frage des Monats zur gesunden Mediennutzung

Welchen Einfluss haben digitale Medien auf die seelische Gesundheit? Wie viel Zeit mit digitalen Medien ist gesund? Es gibt einen großen Bedarf nach verlässlichen Antworten zur gesunden Mediennutzung im Kindes- und Jugendalter. Mit der Frage des Monats wird ein Informationsangebot auf den Seiten der Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention geschaffen. Hiermit sollen Fachkräfte Antworten auf ihre Fragen bekommen und Impulse für ihre Medienarbeit vor Ort erhalten. Die Landesanstalt für Medien NRW und das Landeszentrum Gesundheit NRW geben gemeinsam Antworten und Hinweise auf weiterführende Arbeitsmaterialien.

Die Idee zur Frage des Monats ist im Rahmen der Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention entstanden. Die Landesanstalt für Medien NRW bringt in der Arbeitsgruppe "Gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen" ihre Expertise im Themenschwerpunkt Gesunde Mediennutzung ein.  

Der erste Beitrag beschäftigt sich mit der Frage "Wie viel Zeit mit digitalen Medien ist gesund?".

Gute Praxis: Das "Beratungsmobil Demenz" im ländlichen Raum

Das "Beratungsmobil Demenz" war ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e. V. Selbsthilfe Demenz / Landesverband in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein. Das Projekt sollte dazu beitragen, die Beratungsstrukturen im ländlichen Bereich in Schleswig-Holstein auszuweiten und zu verbessern.

Die Beratungsstruktur ist vor allem in den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins häufig unzureichend und somit ausbaufähig. Die Gründe dafür liegen vorwiegend an der eingeschränkten Mobilität der Ratsuchenden und den weiten Wegen zu den Beratungsangeboten. Beratungsangebote sind hauptsächlich auf die größeren Städte beschränkt. Das Projekt beabsichtigte durch die mobile Beratung die Situation der Menschen mit Demenz und ihrer pflegenden und betreuenden An- und Zugehörigen im ländlichen Raum zu verbessern, indem das Team des Beratungsmobils niedrigschwellig und wohnortnah zum Thema Demenz beraten hat. Dafür fuhr ein speziell umgebautes Beratungsfahrzeug in der Zeit von 2021 bis 2023 durch drei Modellkreise in Schleswig-Holstein.

Die Ergebnisse dieser Modellphase und Tipps zur Umsetzung eines mobilen Beratungsangebots sind nun in einem Abschlussbericht erschienen, der gemeinsam mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe erstellt wurde.

Launch einer neuen BEM-Plattform

Mit bedarfsgerechten, digitalen Tools und Unterstützungsmöglichkeiten ist eine neue Plattform zum Thema „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ (BEM) gestartet. Das Webangebot ist ein Ergebnis des Projektes "BEMpsy", in dem auch das LIA.nrw gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnerinnen und -partnern mitwirkt. „BEMpsy“ ist ein BMAS-gefördertes Projekt zur Förderung der Arbeitsfähigkeit und Inklusion schwerbehinderter und psychisch erkrankter Menschen am Arbeitsleben. Die Abschlussveranstaltung hat Mitte September 2023 stattgefunden, u. a. mit der Bekanntgabe einer Projektverlängerung bis März 2024. Als Schnittstelle zu den Landesaktivitäten setzt sich das LIA im Rahmen des Projekts für einen offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen ein und verknüpft u. a. die Ergebnisse aus dem Digitalformat "Let´s talk about Psyche" mit der Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention.