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Aktuelle Meldungen

Fachtagung "Werkzeuge gegen Cybergrooming. Möglichkeiten und Herausforderungen des Jugendmedienschutzes"

Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen lädt am 26. Juni 2024 zur hybriden Fachtagung "Werkzeuge gegen Cybergrooming. Möglichkeiten und Herausforderungen des Jugendmedienschutzes" in die Jugendherberge Düsseldorf oder online ein. Viele Kinder und Jugendliche werden im Internet sexuell belästigt. Die Vorbereitung dieser Straftaten nennt man Cybergrooming. Täterinnen und Täter suchen sich ihre Opfer auf beliebten Plattformen oder in Videospielen. Dort verwickeln sie Kinder und Jugendliche in zunächst harmlose Gespräche. Dann drängen sie darauf, Bilder und Videos zu schicken oder gar ein Treffen zu verabreden.

Klare Regeln für den Umgang mit Fremden im Chat können Kinder vor dieser Gefahr schützen. Die Fachtagung bietet eine Gelegenheit zur fachlichen Auseinandersetzung mit Möglichkeiten und Grenzen der Prävention, Intervention und Hilfe.

Frage des Monats April zur gesunden Mediennutzung: Was tun bei Cybermobbing?

Das Erleben von Cybermobbing von Kinder und Jugendliche im virtuellen Raum nimmt zu. Wie Cybermobbing erkannt werden kann und welche Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte bestehen, wenn sie Cybermobbing beobachten, wird in der aktuellen Frage des Monats aufgegriffen.

Frage des Monats März zur gesunden Mediennutzung: Was ist über Cybermobbing in Deutschland bekannt?

Immer mehr Kinder und Jugendliche sind von Cybermobbing betroffen. Neue Erkenntnisse für Deutschland und Europa liefern die aktuellen Auswertungen der Health Behavior in School-aged Children study (HBSC-Studie). Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse zum Thema Cybermobbing.

Machbarkeitsstudie Co*gesund zur Gesundheitsförderung bildungsbenachteiligter junger Menschen abgeschlossen

Die Ergebnisse der im Kontext der LGP durchgeführten Machbarkeitsstudie co*gesund machen deutlich, dass es Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen braucht, um die psychische Gesundheit junger Menschen zu fördern. Die Forscherinnen der HS Gesundheit Bochum und der HS Bielefeld untersuchten im Projekt Co*gesund die psychosozialen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf bildungsbenachteiligte Jugendliche im Setting Schule und berufsvorbereitenden Maßnahmen, und zwar aus der Perspektive von Fachkräften und Jugendlichen.

Die Studie ist nun abgeschlossen. Weitere Informationen zur Studienmethodik, den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen finden Sie im Bereich Kindheit / Jugend.

Forum "Seelische Gesundheit": Auswirkungen von Krisenzeiten auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen

Corona, Kriege, Klimakrise - Kinder und Jugendliche sind seit einigen Jahren mit zahlreichen Krisen konfrontiert. Manche Krisen wirken sich ganz konkret auf ihren Alltag aus, andere verursachen allgemeine Sorgen oder Zukunftsängste. Wie können Eltern, Vertrauenspersonen sowie ambulante Psychotherapeutinnen und -therapeuten den Betroffenen helfen und sie stärken?

Die Volkshochschule Düsseldorf und das Düsseldorfer Gesundheitsamt laden in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein am 5. Juni 2024 um 17.30 Uhr zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe "Forum seelische Gesundheit" ein: Auswirkungen von Krisenzeiten auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen. Die vier Referierenden informieren u. a. über den Umgang mit den psychischen Spätfolgen der Pandemie und über ihre Erfahrungen mit Gruppenangeboten.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Vertrauenspersonen von Kindern und Jugendlichen - Eltern und Großeltern ebenso wie Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, etc. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Neuer Informationsflyer zum "Präventionswegweiser NRW" verfügbar

Psychische Erkrankungen verursachen hohe Ausfalltage bei der Arbeit. Um betriebliche Fachakteurinnen und -akteure bei der Förderung der seelischen Gesundheit ihrer Beschäftigten zu unterstützen, wurde der "Präventionswegweiser NRW – Seelische Gesundheit am Arbeitsplatz", die erste Datenbank für Unterstützungsangebote in Nordrhein-Westfalen, entwickelt. Das digitale Angebot umfasst ein breites Spektrum von Seminaren über Beratungsstellen bis hin zu fachspezifischen Broschüren. Ab sofort ist ergänzend zum digitalen Angebot des Präventionswegweisers NRW auch ein kompakter Informationsflyer verfügbar, der Interessierten einen schnellen Überblick zur Datenbank verschafft.